Archiv der Kategorie: Kultur und Vereine

Perspektive

Der Lockdown wird gelockert – aber im Grundsatz bleibt er bis zum 28. März erhalten. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Runde vom Mittwoch.

Wir Freie Demokraten sind enttäuscht. Wir müssen davon wegkommen, dass der Lockdown das einzig wirksame Rezept ist. Dabei wäre mit innovativen Hygienekonzepten mehr gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben möglich. Dies brauchen auch unsere Gewerbetreibende und Vereine in Pfungstadt.

Auf Bundesebene kritisieren wir die Versäumnisse der Bundesregierung bei der Beschaffung von Impfstoff und Tests. Mehr zur Position der Bundes-FDP finden sie hier:

https://www.fdp.de/_beschluesse-des-corona-gipfel-bleiben-eine-enttaeuschung

An uns soll’s liegen! -> Kandidatenliste

FDP-P, 05. März 2021

Germania und Stadtentwicklung

Die Umsiedlung des RSV Germania aus dem Industriegebiet wird aus städtebaulicher Sicht schon länger diskutiert und erhält nun mit dem geplanten Brauereineubau neue Dringlichkeit.

Die aktuell in den politischen Gremien diskutierte Variante eines Umzugs des RSV Germania 03 e.V. in das Sport- und Freizeitgelände Süd hält die FDP-Pfungstadt nicht für die einzige, auch nicht unbedingt für die optimale Variante.

Die Fraktion der FDP Pfungstadt regt an, die Gespräche zwischen RSV und TSV Pfungstadt wieder aufzunehmen – eine Zusammenführung beider Vereine können wir uns vorstellen, zum gegenseitigen Vorteil beider ebenso, wie zur Optimierung der städtebaulichen Ordnung und der Konsolidierung der Vereinsarbeit in Pfungstadt. Wichtig für uns: Die Entscheidung liegt bei den Vereinen, beim RSV. Die Politik, die Verwaltung sollte zu den Gesprächen anregen, diese ggf. moderieren.

Unser Mitglied Christian Kast meint hierzu: 

Die Unabhängigkeit der RSV Germania 03 Pfungstadt darf nicht genommen werden. Der Verein ist verhandlungsbereit und steht einem Umzug nicht im Weg. Selbstverständlich muss der Spielbetrieb gesichert werden! Bei dem freiwerdenden derzeitigen Areal im Herzen von Pfungstadt (dem Brauereigelände) handelt es sich wie Herr Lilge (im Darmstädter Echo) richtig feststellt um ein Filetstück an seltenem Baugebiet. Hier sollten sich alle Fraktionen ihrer Verantwortung bewusst sein und die richtige Lösung für das Areal finden. Wie Herr Lilge ebenfalls richtig feststellt, muss, wenn auf dem derzeitigen Areal der Brauerei ein Wohngebiet entsteht, die Verkehrsbelastung durch LKW so gering wie möglich gehalten werden. Ein starkes Argument für einen Brauereineubau im Industriegebiet.

FDP Pfungstadt, Christian Kast

FDP-P, 24. Januar 2021

Kirchmühle – Wiedereröffnung in Gefahr

Die Pfungstädter Kirchmühle ist wertvoller Bestandteil des kulturellen Erbes der Mühlenstadt Pfungstadt. Dieses Kulturdenkmal zu erhalten, zu pflegen, und vor allem der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist das erklärte Ziel der FDP Pfungstadt. 

Mit dem Ehepaar Lutz Landwehr und Sabine Landwehr-Zloch haben sich nun Investoren und Käufer gefunden, die ein modernes Nutzungskonzept in der Kirchmühle etablieren wollen. Die Kirchmühle, im Herzen der Altstadt Pfungstadts, soll wieder nutzbar werden, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es ist geplant dort eine attraktive Gastronomie und Büroflächen anzubieten. Ein Baustein des Konzepts ist die Anmietung der „Tenne“ im OG der Kirchmühle durch die Stadt Pfungstadt zur Nutzung als Ausstellungsraum für Exponate der Pfungstädter Historie. So wird die Kirchmühle wieder zum kulturellen und wirtschaftlichen Gewinn für Pfungstadt. Ein gelungenes Beispiel für ein Private-Puplic-Partnership Projekt, Daumen hoch.

Wir sind nun sehr erstaunt, dass es hier eine Gemeinschaft aus UBP, FW, CDU und FGL gibt, die dieses Konzept ablehnt. Für die FDP Pfungstadt nicht nachvollziehbar ist auch die Begründung, mit der in der StVV am 14.12. dieses sinnvolle Projekt verhindert werden soll: Die Tenne ist nicht barrierefrei. Das stimmt. Und das bleibt sie auch, wenn das Projekt am Montag abgelehnt wird. Wem ist damit geholfen? 

Die erschwerte Zugangssituation im ersten Stock, die ja nun mal der Historie des Gebäudes geschuldet ist, läßt sich mit wenig Aufwand und etwas Kreativität problemlos erleichtern.

Die FDP Pfungstadt hat sich mit der Familie Landwehr abgestimmt, über die selbstverständlich vorhandenen Möglichkeiten, den Zugang zum ersten Stock auch barrierefrei zu gestalten unterhalten. Sich über die Situation aus erster Hand zu informieren, mit Stadt, Kulturbetrieb und Käufern zu reden, das Konzept erstmal zu verstehen, bevor man es ablehnt, haben UBP, FW, CDU und FGL offensichtlich versäumt. Schade.

Die FDP Pfungstadt wird sich dem Kompromissvorschlag der SPD anschließen und hoffen, dass dieses wichtige Projekt für Pfungstadt nicht, mal wieder, an ideologischen Widerständen scheitert.

FDP-P, 11. Dezember 2020

Pfungstädter Vereinsförderung passt

Die neue Vereinsförderrichtline in Pfungstsadt passt

Die in der Stadtverordnetenversammlung am 26.10.2020 beschlossene Vereinsförderichtlinie für Pfungstädter Vereine passt.

Die Richtlinie wurden nach intensiver, jahrelanger Beratung der Stadtverwaltung mit den Pfungstädter Vereinen vom Magistrat vorgeschlagen, und, nach zähem und langwierigen Diskussionen in den Ausschüssen, mit einer entsprechenden Ergänzung der CDU mehrheitlich beschloßen (Beratungsergebnis: Einstimmig, 5 Enthaltungen (2UBP, 3FW)).

Die FDP Pfungstadt gratuliert, die Pfungstädter Vereine könne ihre Arbeit so auf eine solide Finanzierungsbasis aus öffentlichen Geldern aufbauen. Bemerkenswert aus Sicht der FDP: Die Pfungstädter Vereine werden mit oben genanntem Beschluss von den wiederkehrenden Straßenbeiträgen entlastet.

Zu 6.5
Zur Erstattung der Straßenbeiträge müssen die Vereine die entsprechenden Bescheide
einreichen. Der zu zahlende Betrag wird dann durch Fördermittel, auf dem Wege der internen
Verrechnung, gezahlt. Eine Zahlung der Vereine entfällt somit.

https://sdnet.pfungstadt.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZT_l6vpeBDSwO6kjQJsInsLoGQsjAm5wf8r4Da0GH40x/Vereinsfoerderrichtlinien_2020_final.pdf

Das ist natürlich richtig so, fand und findet unsere Zustimmung. Aber es zeigt auch deutlich, wie wichtig es ist über die wiederkehrenden Straßenbeiträge in Pfungstadt zu diskutieren. Das die Mehrheit der Stadtverordneten zwar bereit ist den Vereinen die Beiträge zu erstatten, andererseits aber den Antrag der FDP auf Einsetzung einer Kommission zur Bewertung der Beiträge ablehnt, passt nicht zusammen.

Wir bleiben am Ball.

FDP-P 06. November 2020

Pfungstadts kulturelles Erbe

Pressemitteilung der FDP Pfungstadt vom 07. September 2020

Das historische und kulturelle Erbe Pfungstadts besitzt für die FDP einen hohen Stellenwert. Wir begrüßen die zahlreichen Initiativen und Vereine, die dieses bewahren, präsentieren und erhalten. Die Traditions- und Kulturpflege in unserer Stadt muss uns auch Aufwendungen aus öffentlichen Geldern wert sein. Hierbei gilt aber immer der Grundsatz der FDP Pfungstadt des Festhaltens an der schwarzen Null im Haushalt und ein grundsätzliches „Nein“ zu zusätzlichen Bürgerbelastungen, Steuern und Abgaben.

Der Vorschlag, die Kirchmühle in städtische Hand zu überführen und zukünftig museal zu nutzen ist interessant, muss und sollte weiter diskutiert werden. Natürlich ist eine Kirchmühle auch in privater Hand als öffentliches Lokal genutzt, ein wichtiges Aushängeschild unserer Stadt, gerade im Hinblick auf den Hessentag. Wir regen an zu überprüfen, ob die Umwidmung, der Erhalt der Kirchmühle durch entsprechende Hessentagszuschüsse mit dem Haushalt Pfungstadts vereinbar ist.

-> Pfungstädter Woche KW 37, Seite 8

FDP-P, 08. September 2020