Archiv der Kategorie: Schwimmbad

Es ist möglich!

Lass uns das erste kommunale Schwimmbad ohne Zuschuss bauen und organisieren!

80 % der Bürger in Pfungstadt wollen die erneute Eröffnung unseres Schwimmbads in Pfungstadt. Die Stadtverordnetenversammlung hat gemeinsam mit den Stimmen der FDP Pfungstadt nun den Magistrat beauftragt diesen Wunsch umzusetzen.

Der Beschluss hat Mängel. Lösungen für wichtige offene Fragen auf dem Weg zur Umsetzung fehlen nach wie vor, deshalb hat die FDP Pfungstadt den Kurs stets kritisch begleitet. Wir sehen durch das Schwimmbad Risiken für die Haushalte der Stadt Pfungstadt für die kommenden dreißig Jahre.

Die Entscheidung unserer Bürger war aber deutlich und klar. Darüber haben wir uns gefreut und werden nun den Weg zum neuen Schwimmbads konstruktiv begleiten. Aus unserer Sicht startet dies mit Zielen:

Ziel 1: Klar. Wir wollen bis zum Hessentag 2023 ein neues Schwimmbad in Pfungstadt.

Ziel 2: Lasst uns gemeinsam das erste kommunale Schwimmbad (auf Grundlage des Vorschlags des Dachverbands) ohne jährlichen Zuschuss aus dem Haushalt bauen und bewirtschaften.

Ziel 3: Ein Schwimmbad muß energetisch und von der CO2 Bilanz auf dem neuesten Stand sein. Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, die Energie und Umweltverbrauch so gering wie möglich zu halten

Ziel 4: Attraktives, familienfreundliches Schwimmbad. Dazu gehört ein großzügiges Freibad.

Ist dies möglich? – Es wird bestimmt nicht einfach -. Doch ambitionierte Ziele zu haben ist besser, als einfach zu sagen: wir geben 820.000 Euro pro Jahr aus. Das wollen wir nicht akzeptieren!

Wir wollen wir dies erreichen? Dies sind erste Ideen und bestimmt nicht vollständig. Doch Sie sollen eine Diskussion starten:

  1. Alles Expertenwissen der Stadt konzentrieren: Der Dachverband hat schon super viel Wissen und bestimmt Kontakt. Wir wollen alle Bürger einladen Ihr Wissen mit einzubringen. Das Schwimmbad wird das Schwimmbad von uns allen und ist das Projekt für die Stadt in den kommenden 10 Jahren. Bildung einer Kommission!
  2. Investoren: Finden wir doch noch Investoren, die bereit sind hier zu investieren. Vielleicht bezahlt uns sogar eine Privatperson ein Teil des Schwimmbads. Lasst uns hier kreativ sein.  
  3. Kostenmanagement: Wo werden die jährlichen Kosten entstehen? Wie können wir diese Kosten halbieren. Was ist möglich? Wen brauchen wir, um dies zu erreichen? 
  4. Schulschwimmen: Es wird ein Schwimmbad für Schüler und die Klassen im Landkreis. Lasst uns heute schon Kontrakte mit dem Landkreis und den Schulen auch außerhalb von Pfungstadt machen.
  5. Familienfreundlichkeit: Wie können wir das Schwimmbad interessant für die Familien machen? Dazu braucht es mehr als nur große Fenster eines Hallenbads. Alle Familien des Landkreises sollen nach Pfungstadt kommen und das „Familienschwimmbad“ im Umkreis von 50 km wird eine hohe Besucherzahl haben.

Wir möchten gemeinsam mit dem Dachverband und dem runden Tisch zum Schwimmbad über diese Ziele sprechen und diskutieren. Auf was können wir uns einigen und welche Ziele setzen wir uns.

Unterstützt uns bei diesem Weg, denn: An uns soll`s liegen

Pressekontakt

Marc Schneider

Sprecher Stadtentwicklung der FDP Pfungstadt

Telefon: 0173 3149 642
E-Mail: marc.schneider@fdp-pfungstadt.de

Mathias Zeuner

Vorstandsvorsitzender der FDP Pfungstadt, Stadtrat

Telefon: 06157 8080 791
E-Mail: mathias.zeuner@fdp-pfungstadt.de

FDP Pfungstadt, 16. Dezember 2020

Eindeutiges Votum II

Dem Bürgerwillen folgend, wird in der Stadtverordnetenversammlung am Montag, den 14.12.2020 über einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen zum Bau und Betrieb des Pfungstädter Schwimmbads entschieden.

Die FDP Pfungstadt wird diesem Antrag zustimmen.

Wir tun dies, obwohl der Antrag ein Kompromiss ist, der nicht unsere Erwartungen an einen gut gemachten Beschluss zum Bau eines Schwimmbades erfüllt. Anstatt mit „Arbeitskreisen“ die nun folgenden schwierigen Aufgaben, vor allem finanziellen Herausforderungen, zu bearbeiten, hätte es nach dem Wunsch der FDP einer professionell arbeitenden Kommission gemäß HGO bedurft. Einfach wieder nur das nächste Kaffeekränzchen wird auch wieder nur im Zerreden der Probleme enden.

Aber, wir unterstützen die jetzt folgenden Arbeiten, wie geschrieben, insbesondere das Auftreiben der 820.000 EUR jährlich, die uns Bürger das Schwimmbad kosten wird. Man kann die Summe übrigens auf Einwohner umlegen, dann kommt man auf etwa 820.000 EUR / 25.000 Pfungstädter gleich 33 EUR pro Bürger und Jahr. Man kann es natürlich auch auf Steuerzahler runterbrechen, das wären 820.000 EUR / 12.500 steuerpflichtige Pfungstädter gleich ca. 66 EUR und Jahr.

Wir erwähnen die finanzielle Problematik auch deshalb hier nochmal in aller Deutlichkeit, da es ja weiterhin laute Stimmen gibt, die das für eine Art Karnevalsscherz halten. Das ist es nicht. Es ist eine ernste Aufgabe, der wir uns nun mit den anderen politisch Verantwortlichen stellen werden.

FDP-P. 10. Dezember 2020

Eindeutiges Votum

Die Entscheidung der Pfungstädterinnen und Pfungstädter ist eindeutig: Vier von fünf Befragten (80 %) nennen das Freizeitbad als erste Präferenz.

Die FDP Pfungstadt begrüßt das eindeutige und klare Ergebnis der Umfrage, das eindeutige Votum des Pfungstädter Bürgers bei der repräsentativen Meinungsumfrage zum Schwimmbad.

Wir werden nun den Bürgerwillen zum Bau eines Freizeitbades auf dem Schwimmbadgelände in Pfungstadt politisch nach Kräften unterstützen. Unsere Bauchschmerzen bezüglich der Finanzierung bleiben. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass sich Pfungstadt eine solche finanzielle Belastung nicht leisten kann und sollte.

Die Umfrage hat den deutlichen Willen der Bürger zum Ausdruck gebracht, auch Steuererhöhungen und / oder Leistungskürzungen zur Finanzierung des Neubaus in Kauf zu nehmen. Steuererhöhungen widersprechen zwar unserem politischen Willen. Mit dem eindeutigen Auftrag werden wir dennoch, falls notwendig, auch einer Aufhebung bzw. einer Nichtverlängerung des von der FDP Pfungstadt initiierten Beschlusses 285/2017 der StVV zur Festschreibung der Grundsteuern zustimmen.

Unser primäres Ziel ist es aber, die langfristige und solide Finanzierung des neuen Bades ohne Steuererhöhungen erreichen zu können, ohne einen zusätzlichen „Schwimmbadtaler“ einführen zu müssen.

FDP-P, 27. November 2020

Umfrage Schwimmbad

In Vorbereitung auf die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene repräsentative Meinungsumfrage zum Thema Schwimmbad in Pfungstadt, wurde in der aktuellen Pfungstädter Woche umfangreich über mögliche Konzepte für ein Schwimmbad berichtet.

Alle Fraktionen hatten Gelegenheit ihre Positionen darzulegen, hier die Position der FDP Pfungstadt:

Die FDP Pfungstadt unterstützt grundsätzlich ein Schwimmbad, das den Bedürfnissen der Bürger gerecht wird. Dazu gehört besonders die Frage der Finanzierung. Diese muss langfristig und solide sein, um eine erneute finanzielle Überlastung des Haushalts zu vermeiden.

Ein Erfolg der langen und arbeitsreichen Bemühungen des Dachverbands ist die Zustimmung der Stadtverordneten im Juni 2019 zum Schwimmbad. Im Beschluss der Stadtverordneten fehlt jedoch ein Konzept zur Finanzierung. Diese Frage wurde der Stadtverwaltung zur Erarbeitung durch den Magistrat übergeben.

Das Schwimmbad liegt, je nach Variante, bei rund 10 Mio. Euro Baukosten. Abzuziehen sind rund 2,95 Mio Bundeszuschüsse. Bleiben rund 7 Mio. Euro Restkosten, die über den Betreiber zu finanzieren sind. Hier kann die Stadt mit Bürgschaften unterstützen. Notwendige Mittel zum Bauplatz und der Baureifmachung können unserer Meinung nach aus städtischen Mitteln gefördert werden.

Als problematisch sehen wir die laufende Finanzierung eines Bades. Hier wären pro Jahr zwischen 787.000 und 1,16 Mio. Euro nötig um einen laufenden Betrieb zu erhalten. Auf 30 Jahre betrachtet also ein Zuschuss von circa 30 Mio. Euro. Dies bedeutet eine Mehrbelastung von ca. 40,- Euro je Einwohner – bei 4 Personen im Haushalt also schon rund 160 Euro pro Jahr – da die städtischen Finanzen dies nicht auffangen können. Nicht berücksichtigt sind dabei steigende Kosten. Dies belastet die nächste Generation für 30 Jahre.

Unserer Auffassung nach darf der Zuschuss aus dem Haushalt der Stadt max. 350.000 Euro pro Jahr betragen, um keine Mehrbelastung zu schaffen. Dies bedeutet nicht das Aus für ein großes Bad, wie wir es kennen: allerdings müssen die Parteien bereit sein, einen privaten Investor zu finden, was bisher blockiert wurde.

Da keine der 3 vorgestellten Varianten innerhalb unserer maximalen Bezuschussung liegt, muss nun der Bürger entscheiden, ob er eine individuelle Mehrbelastung oder eine Kürzung städtischer Leistungen für das Schwimmbad in Kauf nimmt. Wir werden das Ergebnis der repräsentativen Umfrage respektieren und an der Umsetzung des mehrheitlichen Bürgerwillens arbeiten.

FDP Pfungstadt Oktober 2020 https://www.pfungstadt.de/sites/default/files/fileattach/kw42-14-10-2010-sonderseiten-1-3-schwimmbad.pdf

FDP-P, 14. Oktober 2020

Was will der Bürger?

Update, 02. September 2020: Der gemeinsame Antrag zur Bürgerbefragung „Schwimmbad“ von SPD, CDU, FGL und FDP wurde von der Stadtverordnetenversammlung angenommen, siehe -> Niederschrift, Seite 28. Beratungsergebnis: 18 Stimmen dafür (8SPD, 4CDU, 4FGL, 2FDP), 10
dagegen (7UBP, 3FW), 0 Enthaltungen

Bemerkenswert waren die Stellungnahmen von UBP und Freien Wählern, die deutlich ihre Ablehnung einer Bürgerbefragung zum Ausdruck brachten, deutlich erklärten, dass sie nicht an der Meinung der Pfungstädter Bürger interessiert sind, im Gegenteil, ihr jeweils eigener Standpunkt der einzig richtige wäre. Nicht unsere Vorstellung von kommunaler Politik.

24. August 2020: Gemeinsamer Antrag zur Bürgerbefragung „Schwimmbad“ von SPD, CDU, FGL und FDP zur nächsten StVV am 31. August 2020

Zusammen mit den Fraktionen von SPD, CDU, FGL setzt sich die FDP Pfungstadt mit einem gemeinsamen Antrag für eine Befragung der Bürger zum Badneubau durch ein anerkanntes Meinungsforschungsinstitut ein.

Die FDP Pfungstadt wünscht sich für Pfungstadt ein Schwimmbad, dass den mehrheitlichen Interessen der Pfungstädter Bürger gerecht wird. Daher haben wir uns an der Erstellung des Antrages zur Durchführung einer repräsentativen Bürgerbefragung beteiligt und unterstützen diesen natürlich auch in der nächsten Stadtverordnetenversammlung.

Damit ein Schwimmbad den Interessen aller Bürger gerecht wird muss vor allem auch die Frage der Finanzierung solide und langfristig beantwortet werden – eine erneute finanzielle Überlastung der städtischen Finanzen darf es nicht geben. Für die notwendigen Investitionen in ein Schwimmbads stehen erfreulicherweise Bundeszuschüsse von 2,95 Mio EUR zur Verfügung. Aber die eigentlichen Probleme liegen bei den laufenden Zuschüssen zum Betrieb eines Bades. Diese dürfen nach Meinung der FDP 350.000 EUR im Jahr nicht übersteigen, ob mit oder ohne Corona Krise.

Wir denken, dass man dies dem Bürger gegenüber offen kommunizieren muss, dessen Meinung dazu gehört werden muss. Die repräsentative Bürgerbefragung durch ein anerkanntes Meinungsforschungsinstitut ist hierzu der richtige Weg.

https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/badneubau-in-pfungstadt-was-wunschen-sich-die-burger_22131344

FDP-P, 24. August 2020

Schwimmbad für Pfungstadt

Pressemitteilung der FDP Pfungstadt

Die FDP wünscht sich für Pfungstadt ein Schwimmbad, dass den mehrheitlichen Bedürfnissen der Bürger gerecht wird. Dazu gehört vor allem auch die Frage der Finanzierung, die solide und langfristig beantwortet werden muss – eine erneute finanzielle Überlastung der städtischen Finanzen darf es nicht geben. Für die notwendigen Investitionen in ein Schwimmbads stehen ja erfreulicherweise Bundeszuschüsse von 2,95 Mio EUR zur Verfügung. Aber die eigentlichen Probleme liegen bei den laufenden Zuschüssen zum Betrieb eines Bades. Diese dürfen nach Meinung der FDP 350.000 EUR im Jahr nicht übersteigen, ob mit oder ohne Corona Krise, siehe https://fdp-pfungstadt.de/schwimmen-in-pfungstadt/

Diese Limitierung bedeutet nicht, dass man nicht auch ein großes und attraktives Bad bauen kann – aber eben nicht allein auf dem Rücken der Steuerzahler. Eine privatwirtschaftliche Beteiligung halten wir weiterhin für sinnvoll, ja notwendig, um ein attraktives Bad realisieren zu können; diese ist politisch offensichtlich aktuell nicht umsetzbar.

Die Stadtverordnetenversammlung hat sich im Juni letzten Jahres deutlich für das Konzept des Dachverbandes ausgesprochen. Ein begrüßenswerter Erfolg der jahrelangen und unermüdlichen Bemühungen des Dachverbands Schwimmen in Pfungstadt wieder möglich zu machen. Der Beschluss der Stadtverordneten enthält aber keine Konzepte zur Finanzierung der Dachverbandslösung – diese Frage wurde zusammen mit der Weiterentwicklung des Konzepts zur Umsetzungsreife dem Magistrat, der Stadtverwaltung überantwortet. Diese mündet aktuell in der Arbeit der Fachleute und politisch Beteiligten. Und wie eingangs geschrieben: Die Frage sollte nicht sein, was einzelnen Personen oder Parteien am besten gefällt. Die Frage ist: Wie kann dem mehrheitlichen Interesse des Bürgers sinnvoll entsprochen werden. In diesem Sinne, im Sinne der Bürger werden die Mandatsträger der FDP Pfungstadt weiterhin agieren.

https://www.plegge-medien.de/images/archiv/pew/pew_kw_31_2020.pdf

FDP-P 24. Juli 2020

FDP unterstützt Schwimmen in Pfungstadt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat unter Zustimmung der FDP-Fraktion beschlossen, zahlreiche Sportstätten im gesamten Bundesgebiet zu sanieren.

Für einen „Schwimmbadneubau in Pfungstadt“ wurden 2,95 Mio EUR Zuschuss bewilligt.

Danke nach Berlin an die FDP Fraktion Bundestag!

FDP-P, 12. März 2020

Schwimmen in Pfungstadt

Position der FDP Pfungstadt zum Thema Schwimmbad

 Die FDP Pfungstadt befürwortet generell ein Schwimmbad in der Stadt. Dabei legen wir jedoch Wert darauf, dass dieses nicht zu erheblichen Belastungen für den städtischen Haushalt führt. Möglichen Konzepten zum Betrieb und Unterhalt eines solchen Bades stehen wir offen gegenüber, sofern die Nachhaltigkeit des Betriebs gewährleistet und eine reale Umsetzbarkeit möglich ist.

 Für die FDP Pfungstadt ist neben dem Freizeitwert eines Badebetriebs auch der sportliche Aspekt wichtig. Besonders die Problematik der wachsenden Anzahl an Kindern, die keinen Schwimmunterricht mehr erhalten, besorgt uns. Bei der Diskussion um den Badebetrieb ist uns durchaus klar, dass eine betriebswirtschaftliche „Null“ mit der Stadt als Träger und Unterhaltseigner kaum realistisch ist. Der Ortsverband ist mit Beschluss zu dem Ergebnis gekommen, dass wir einer Lösung mit der Stadt als Träger im Rahmen einer jährlichen zusätzlichen Belastung für den Haushalt nur bis zu einer verhältnismäßigen Höhe zustimmen. Hier orientieren wir uns am Übereinkommen mit dem Runden Tisch „Schwimmen“, wobei wir die Grenze bei maximal konstanten 350.000 Euro per Anno als Zielmarke sehen. Eine Zustimmung durch uns wird nur erfolgen, wenn keine Investoren- oder privatwirtschaftliche Lösung vorhanden oder in Aussicht ist.

 Ziel unserer Position zum Thema „Schwimmen in Pfungstadt“ soll eine nachhaltige und kostenbewusste Herangehensweise sein. Es müssen alle möglichen Lösungen unter den Gesichtspunkten Tragfähigkeit, Nachhaltigkeit und der reellen Gegebenheiten geprüft werden. Wegen der Erfahrungen aus der Vergangenheit sehen wir es als Pflicht und Notwendigkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt an, diese nicht mit erheblichen Abgaben durch die Stadt zu belasten. Dennoch sehen wir ein Schwimmbad als wichtiges Element in der städtischen Struktur und sind konstruktiven Lösungen gegenüber offen.

FDP Pfungstadt, 04. März 2020

Schwimmbad in Pfungstadt

Wir vermissen das Pfungstädter Schwimmbad ebenso wie viele andere Bürgerinnen und Bürger. Die Schließung des Pfungstädter Bades hat die Lebensqualität in Pfungstadt reduziert und unsere Stadt um ein Freizeitangebot ärmer gemacht. Deshalb setzt sich die FDP Pfungstadt weiter dafür ein, alle Möglichkeiten auszuloten, die das Schwimmen in Pfungstadt wieder ermöglichen könnten.

Dabei sind uns die Randbedingungen genauso wichtig wie das Ziel. Ein Bäderbetrieb, unabhängig von Art und Größe, muss langfristig ohne große Zuschüsse auskommen können. Einen hoch-defizitärem städtischen Betrieb, wie es das Bad in der Vergangenheit war, wird die FDP Pfungstadt nicht unterstützen. Eine weitgehende Finanzierung des laufenden Betriebs eines Bades aus Steuermitteln halten wir für nicht verhältnismäßig und unfair gegenüber allen Bürgern.

Die Konsequenzen dieser Randbedingung sind uns bewusst. Genau das, macht die Suche nach Lösungen schwieriger und zwingt uns die Auseinandersetzung mit der Möglichkeit auf, dass es in Pfungstadt mittelfristig kein Schwimmbad geben wird. Gleichzeitig gibt es positive Beispiele, in denen Schwimmbäder sehr erfolgreich privat oder durch Genossenschaften und Vereine betrieben werden. Wir unterstützen daher weiterhin die Suche nach geeigneten Möglichkeiten.

FDP-P, 11.12.2018