Archiv der Kategorie: Stadtentwicklung

Schwimmbad in Pfungstadt

Wir vermissen das Pfungstädter Schwimmbad ebenso wie viele andere Bürgerinnen und Bürger. Die Schließung des Pfungstädter Bades hat die Lebensqualität in Pfungstadt reduziert und unsere Stadt um ein Freizeitangebot ärmer gemacht. Deshalb setzt sich die FDP Pfungstadt weiter dafür ein, alle Möglichkeiten auszuloten, die das Schwimmen in Pfungstadt wieder ermöglichen könnten.

Dabei sind uns die Randbedingungen genauso wichtig wie das Ziel. Ein Bäderbetrieb, unabhängig von Art und Größe, muss langfristig ohne große Zuschüsse auskommen können. Einen hoch-defizitärem städtischen Betrieb, wie es das Bad in der Vergangenheit war, wird die FDP Pfungstadt nicht unterstützen. Eine weitgehende Finanzierung des laufenden Betriebs eines Bades aus Steuermitteln halten wir für nicht verhältnismäßig und unfair gegenüber allen Bürgern.

Die Konsequenzen dieser Randbedingung sind uns bewusst. Genau das, macht die Suche nach Lösungen schwieriger und zwingt uns die Auseinandersetzung mit der Möglichkeit auf, dass es in Pfungstadt mittelfristig kein Schwimmbad geben wird. Gleichzeitig gibt es positive Beispiele, in denen Schwimmbäder sehr erfolgreich privat oder durch Genossenschaften und Vereine betrieben werden. Wir unterstützen daher weiterhin die Suche nach geeigneten Möglichkeiten.

FDP-P, 11.12.2018

Update Bürgerversammlung

Am 13.11.2018 fand in der Sport- und Kulturhalle die von Stadtverordnetenvorsteher Oliver Hegemann einberufene und geleitete Bürgerversammlung statt. Die Themen wurden von Bürgermeister Patrick Koch vorgetragenen; die Präsentation ist online auf der Seite der Stadt Pfungstadt verfügbar: https://www.pfungstadt.de/sites/default/files/fileattach/2018-11-13-praesi-buergerversammlung-xs.pdf

 

 

 

 

 

 

Im Plenum wurde die FDP Pfungstadt durch unseren Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament Jürgen Lilge vertreten. Im Publikum waren Stadtrat Mathias Zeuner sowie Diethard Nötzel und Boris Nadj anwesend.

Insbesondere der möglichen Bewerbung Pfungstadts zum Hessentag 2023 wurde im Vortag und bei der Fragerunde Raum gegeben. Der Hessentagsbeauftrage der Staatskanzlei und ehemalige Bürgermeister von Bensheim, Thorsten Herrmann, betonte, dass die Entscheidung über eine Ausrichtung letztendlich von den Pfungstädter Bürgern getroffen und getragen werden muß.

Bericht Darmstädter Echo zur Bürgerversammlung: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/pfungstadt-positives-signal-fur-den-hessentag_19185291

MZ, 15.11.2018

Kita Bau beschlossen

Wie von der FDP Pfungstadt gefordert, wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 29.10.2018 der Bau einer 6-gruppigen Kindertagesstätte auf den Weg gebracht.

Der einstimmige Beschluss  „216/2018 1. Ergänzung“ sieht den Neubau der Kita „Nord-West“ in freier Trägerschaft vor. Der Ausbau erfolgt bedarfsorientiert von zunächst 4 auf später 6 Gruppen.

MZ, 12.11.2108

Hessentag

Die FDP Pfungstadt prüft aktuell eine mögliche Bewerbung der Stadt für den Hessentag 2023.

Das Vorhaben bietet Chancen und Risiken. Wichtig für die FDP Pfungstadt: Die Ausrichtung des Hessentages darf nicht zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung der Stadt Pfungstadt führen. Auch darf die anhaltende Bemühung, die finanzielle Belastung für die Bürger zu senken, nicht gefährdet werden.

Wir denken, dass dies mit einer angepassten Planung möglich ist. Das finanzielle Risiko muss auf ein Minimum reduziert werden und die Planungen für ausgeglichene Haushalte müssen weiter an erster Stelle stehen. Den Risiken gegenüber sehen wir auch vielfältige Chancen, etwa beim Ausbau der Infrastruktur, in der Werbung für die Stadt Pfungstadt sowie mögliche Ansiedlung von Gewerbe und Unternehmen.

Wir freuen uns über ihre Meinung. Teilen Sie diese mit uns auf Facebook oder senden Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

Links:

FDP-P , 05.11.2108

Umgehung Eschollbrücken – Planungsbeginn beschlossen

In der Stadtverordnetenversammlung am Montag den 29.10.2018 wurde der Start der Planung der Umgehungsstraße Eschollbrücken beschlossen. Die entsprechende Drucksache 136/2018 wurde mehrheitlich mit Zustimmung der FDP Pfungstadt verabschiedet.

Die Westumgehung Eschollbrücken wird das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt Eschollbrücken deutlich reduzieren.

Die Planung soll aufgrund von Kapazitätsengpässen bei der zuständigen Verwaltungsbehörde Hessen Mobil von der Stadt Pfungstadt in Eigenleistung und in finanzieller Vorlage durchgeführt werden.

Die Vorleistung durch Pfungstadt wurde notwendig, da die schwarz – grüne Landesregierung es versäumt hat, die Planungsbehörde mit entsprechenden Kapazitäten auszustatten.

MZ 29.10.2018

Erfolgreiche Stadtsanierung – Kraftakt für Bürger

Die Stadtsanierung im Kerngebiet Pfungstadt wurde über 15 Jahre erfolgreich geplant und umgesetzt, zum Wohle aller Pfungstädter. Die Umgestaltung und Erneuerung der Innenstadt, die Neugestaltung der Eberstädter Straße, der Bau der Umgehungsstraße hat Pfungstadt einen attraktiven und lebenswerten Stadtkern gebracht.

Die FDP Pfungstadt gratuliert allen Beteiligten und freut sich mit allen Pfungstädtern über die gelungene Sanierung.

Es gibt aber auch Schattenseiten.

Unbestreitbar hat die Neugestaltung die Attraktivität und damit auch den Wert von Grundstücken gesteigert. Ob und vor allem wie man betroffene Bürgen hierfür zur Kasse bittet, wie man das allgemeine Interesse an Stadtplanung und die finanziellen Interessen der Bürger ausgleicht, dies ist eine schwierige politische Frage, die Fingerspitzengefühl und politischen Diskurs erfordert. Dieses Fingerspitzengefühl, die Situation der betroffenen Anwohner wurde bei der Stadtsanierung aus Sicht der FDP Pfungstadt nicht ausreichend berücksichtigt.

Der Bürger wird vom deutschen Staat mit Steuern und Abgaben ohnehin zur Unerträglichkeit belastet; nicht zuletzt um eben den kommunalen Lebensraum attraktiv gestalten zu können. Warum man dann als Bürger nochmal zur Kasse gebeten wird, wenn es dann in die konkrete Ausführung geht, ist nur schwer zu vermitteln und aus unserer Sicht zum Teil auch ungerechtfertigt. Die FDP Pfungstadt setzt sich für eine Senkung von Steuern und Abgaben ein. Die Doppelbelastung für Anwohner und Grundbesitzer muss neu diskutiert werden, auch auf Landes und Bundesebene.

FDP-P, 05.10.2018