Archiv der Kategorie: Umwelt und Klima

Danke

an unsere Wähler für Ihre Unterstützung, das Vertrauen in unsere politische Arbeit der nächsten fünf Jahre für Pfungstadt. Danke an alle die uns im Wahlkampf unterstützt haben.

Auch danke an unsere Wahlplakate, die wir jetzt einer geregelten Entsorgung zuführen werden.

Wahlplakat FDP 2021. Quelle: Eigenes Foto.

Man hat es nicht leicht als Wahlplakat. Wind, Wetter, Sturmtiefs, politische Gegner, all das haben unsere Plakate ohne zu Murren über sich ergehen lassen. Nun verabschieden wir uns von Ihnen:

Angesichts der Corona-Einschränkungen bei öffentlichen Veranstaltungen hat sich die FDP stattdessen auf großflächige Plakatierung verständigt. Wie der FDP-Kreisgeschäftsführer Albrecht Achilles jetzt mitteilt, werden die ca. 1 000 FDP-Wahlplakate im Landkreis nach dem Wahltag zentral in Dieburg gesammelt und einem Recycling-Unternehmen zugeführt. Das PP-Material wird dabei zu 100 % wieder verwendbar gemacht für neue Plakate u.a.m.
Nach Aussage des Branchenverbandes BVSE können durch den Einsatz von 1 kg Polypropylen-Recyclaten statt Neuware bis zu 2,2 kg CO-Äquivalent als Treibhausgas eingespart werden, mithin ein solider Fußabdruck!

FDP-P, 24. März 2021

Doch, das geht!

vlnr: Theresa (Listenplatz 9), Andreas (Listenplatz 4), Marc (Listenplatz 3), Jürgen (Listenplatz 6)

Wir Pfungstädter leben auf 4.300 Hektar Fläche, für die wir die Verantwortung tragen. Wir wollen es schön haben, dennoch der Natur ihren Platz und Tieren ihr Leben lassen.

Damit das geht, braucht es aber Grips und keine grüne Religion:

  • Lasst uns die Hälfte aller Straßenlaternen abschalten. Das gibt der Natur ihre dringend benötigte Nachtruhe zurück – und spart auch noch Geld. Wenn das klappt, können wir über intelligente Beleuchtung nachdenken, die sich z.B. nur einschaltet, wenn sie gebraucht wird.
  • Lasst uns 1.000 Bäume pflanzen– in der Kernstadt und den Stadtteilen. Das wird wunderschön!
  • Autobahnen und Eisenbahn machen genug Lärm. Unseren eigenen sollten wir so klein wie möglich halten z.B. mit Tempo 30 wo immer es geht. Ob man in 4,3 oder 5,2 Minuten durch Pfungstadt durch ist, spielt nun wirklich keine Rolle.
  • Lasst uns mal die neuen Miniwälder, auf Denglish tini forests, ausprobieren. Die können auf Tennisplatzgröße nicht nur eine Menge gute Luft produzieren, sondern auch eine erstaunliche Artenvielfalt beherbergen und eine Menge Wasser speichern.
  • Wir müssen unbedingt die „Schmuddelecken“ der Stadt dokumentieren und Schritt für Schritt beseitigen.
  • Vielleicht hätten unsere Flüchtlinge Spaß daran, uns dabei zu helfen? Reden wir mit ihnen.
  • Wir müssen unseren Wald wieder hinkriegen, klar. Mal sehen, welche Ideen die Förster haben.

Wir sollten ganz mutig ALLES ausprobieren, also:

An uns soll’s liegen! -> Kandidatenliste

FDP-P, 03. März 2021

Helle Köpfe statt heller Nächte

Wir Pfungstädter leben auf 4.300 Hektar Fläche, für die wir die Verantwortung tragen. Wir wollen es schön haben, dennoch der Natur ihren Platz und Tieren ihr Leben lassen.

Damit das geht, braucht es aber Grips und keine grüne Religion:

  • Lasst uns die Hälfte aller Straßenlaternen abschalten. Das gibt der Natur ihre dringend benötigte Nachtruhe zurück – und spart auch noch Geld. Wenn das klappt, können wir über intelligente Beleuchtung nachdenken, die sich z.B. nur einschaltet, wenn sie gebraucht wird.
  • Lasst uns 1.000 Bäume pflanzen– in der Kernstadt und den Stadtteilen. Das wird wunderschön!
  • Autobahnen und Eisenbahn machen genug Lärm. Unseren eigenen sollten wir so klein wie möglich halten z.B. mit Tempo 30 wo immer es geht. Ob man in 4,3 oder 5,2 Minuten durch Pfungstadt durch ist, spielt nun wirklich keine Rolle.
  • Lasst uns mal die neuen Miniwälder, auf Denglish tini forests, ausprobieren. Die können auf Tennisplatzgröße nicht nur eine Menge gute Luft produzieren, sondern auch eine erstaunliche Artenvielfalt beherbergen und eine Menge Wasser speichern.
  • Wir müssen unbedingt die „Schmuddelecken“ der Stadt dokumentieren und Schritt für Schritt beseitigen.
  • Vielleicht hätten unsere Flüchtlinge Spaß daran, uns dabei zu helfen? Reden wir mit ihnen.
  • Wir müssen unseren Wald wieder hinkriegen, klar. Mal sehen, welche Ideen die Förster haben.

Wir sollten ganz mutig ALLES ausprobieren, also:

An uns soll’s liegen! -> Kandidatenliste

FDP-P 01. März 2021

Der Pfungstädter Wald stirbt

natürlich nicht. Weil wir ihm helfen.

Am Donnerstag, den 28. Januar 2021, organisierte die FDP Pfungstadt eine Ortsbegehung zum Thema „Pfungstädter Wald“. In der Klingsackertanne trafen sich:

  • Wiebke Knell: MdL und Sprecherin der FDP Landtagsfraktion für u.a. Forsten und Naturschutz
  • Oliver Mihaly: Forstwirtschaftsmeister der Stadt Pfungstadt,
  • Frank Zabel: Forstservice Taunus GmbH & Co KG,
  • Harald Polster: u.a. beratendes Mitglied des Sonderausschusses „Planung und Bau der ICE-Trasse Frankfurt/Mannheim“ der Stadtverordnetenversammlung (StVV) Pfungstadt,
  • Jürgen Lilge: Fraktionsvorsitzender der FDP Fraktion in der StVV Pfungstadt und Vorstand der FDP Pfungstadt,
  • Marc Schneider: Sprecher für Stadtentwicklung der FDP Pfungstadt und
  • Mathias Zeuner: Stadtrat und Vorsitzender des Vorstands der FDP Pfungstadt.

Von Herrn Mihaly wurde den Teilnehmern die Historie und Biologie des Pfungstädter Waldes, insbesondere der Klingsackertanne, erklärt. Es handelt sich um einen gut erschlossenen Wirtschafts- und Kulturwald, der überwiegend mit Kiefern angelegt wurde.

Durch zahlreiche Windbrüche in den vergangenen Jahren wurde der Wald stark vorgeschädigt. Die letzten Trockenjahre, insbesondere die Trockenheit des Jahres 2018, haben der Klingsackertanne erheblichen, ja teils desaströsen Schaden zugefügt. So übersteigt die Anzahl der Festmeter Holz, die aufgrund von Waldschäden abtransportiert und verkauft werden müssen, inzwischen die Holzmenge, die üblicherweise im Jahr geerntet wird. Es gibt erhebliche Lichtungen im Baumbestand, die das natürliche Gefüge schädigen können; es droht eine irreparable „Versteppung“ des Waldes.

Gleichzeitig soll und muss der Wald aber wichtige Funktionen für die Stadt Pfungstadt erfüllen. Der Wald spielt eine wesentliche Rolle bei der Grundwasserneubildung und dem Grundwasserschutz. Er bildet, in intaktem Zustand, einen natürlichen Schutz gegen Lärm und trägt zur Reinerhaltung der Luft bei. Er stellt ein Erholungs– und Freizeitgebiet dar und bietet nicht zuletzt Lebensraum für Pflanzen und Tiere vieler Art.  Damit der Wald diese Funktionen weiter erfüllen kann, sind intensive und vor allem moderne, kreative und zielgerichtete Maßnahmen zur Pflege und Aufforstung des Waldes erforderlich. Überließe man ihn seinem Schicksal, würde er wohl in absehbarer Zeit die genannten Aufgaben nicht mehr erfüllen können, ein unwiederbringlicher Verlust für die Stadt Pfungstadt.

Würden die Forstangestellten der Stadt unter Herrn Mihaly und natürlich die externen Dienstleister wie die Forstservice Taunus GmbH nicht mit großem Einsatz, großer Leidenschaft und mit auf die speziellen Bedürfnisse des Pfungstädter Waldes abgestimmten Maßnahmen an der „Reparatur“ arbeiten, der Wald hätte wohl keine Chance. Es erfordert eine sorgsam aufeinander abgestimmte Auswahl der zu pflanzenden Bäume, langjährige Aufzucht, Schutz gegen Wildverbiss sowie ggf. Bewässerung und Forstbewirtschaftung mit adäquatem Gerät, um dem Sterben des Waldes entgegenzuwirken. Das transportieren von Wasser mit Eimern ist keine Hilfe.

Also kurz: Leidenschaft und Geld.

Obwohl die geplante ICE Trasse in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klingsackertanne, teils sogar durch sie hindurch, verlaufen wird, können aufgrund überbordender Bürokratie die erheblichen finanziellen Mittel zum Ausgleich und zur Aufforstung nicht direkt dort genutzt werden; ein Missstand, den Harald Polster erläuterte und den wir über Wiebke Knell in den Landtag tragen wollen.

Obwohl man meinen könnte, dass durch den Verkauf des üppig vorhandenen und derzeit am Boden liegenden Holzes Geld in die Kassen gespült würde, kann nämlich davon keine Rede sein. Wie Frank Zabel berichtetet, sind die Holzpreise durch ein Überangebot auf historische Tiefstände gefallen. Das Geld muss also aus anderen Quellen kommen, nicht zuletzt über eine Effizienzsteigerung durch modernes Gerät und kreative Maßnahmen, eben durch die ICE Gelder oder durch Patenschaften für Aufforstungsmaßnahmen, die bereits erfolgreich angewendet werden, wie Oliver Mihaly berichtet.

Wir bleiben optimistisch, sind zuversichtlich, dass die Stadt Pfungstadt den Aufgaben gewachsen ist.

FDP-P, 05. Februar 2021

Der Pfungstädter Wald

stirbt natürlich nicht. Er ist gut durch das Holozän gekommen, auch ohne grüne Krokodilstränen. Aber ….

… er wandelt sich, er steht unter Druck. Die Trockenheit der letzten Jahre, unsere Bedürfnisse setzen ihm zu, Prestigeprojekte des grünen Darmstädter Bürgermeisters belasten ihn.

Gleichzeitig erfüllt er wichtige Funktionen, als Naherholungsgebiet, zum Lärmschutz, zur Trinkwasserneubildung und natürlich auch zur Reinerhaltung der Luft.

Daher: Wir machen uns Sorgen um den Pfungstädter Wald.

29% der Gesamtfläche von Pfungstadt sind Wald. Das sind immerhin 12,34 Quadratkilometer. Wie empfindet ihr den Zustand, wenn ihr durch den Wald spazieren geht? Was ist euer Eindruck und Empfinden? Wie seht ihr den Wald in Bezug auf Lärmschutz? Wir würden uns über eure Kommentare und Gedanken freuen.

FDP-P, 03. Dezember 2020

Umgekehrte Wagenreihung steht fest

Schlechte Nachrichten für den Pfungstädter Wald.

Variante IIb belastet Pfungstädter Wald doppelt

Der geplante Verlauf für die neue Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim steht fest. Die sogenannte Variante II.b hat sich im Vergleich von über 30 möglichen Streckenführungen als die beste Lösung erwiesen.

Die Strecke verläuft ab Zeppelinheim parallel zur Autobahn A 5 und ab Darmstadt entlang der A 67 nach Lorsch. Von dort geht es weitgehend im Tunnel weiter über Lampertheim bis nach Mannheim-Waldhof. Darmstadt wird mit einer Nord- und einer Südanbindung an das Personenverkehrsnetz angebunden. Der Güterverkehr auf der Verbindung Mainz–Darmstadt erreicht die neue Trasse über die sogenannte Weiterstädter Kurve.

https://www.rhein-main-rhein-neckar.de/variantenentscheid.html

Das bedeutet, dass die neue ICE Trasse zwischen Frankfurt und Mannheim, die wir begrüßen, nicht nur entlang der A67 durch das Pfungstädter Stadtgebiet laufen wird, sondern auch entlang der Eschollbrückerstraße / L3097 durch den Pfungstädter Wald. Das finden wir nicht so toll, siehe: https://fdp-pfungstadt.de/umgekehrte-wagenreihung/

Während der grüne Darmstädter OB sich freut, dass auf Darmstädter Gebiet die Trasse im Tunnel verschwindet, müssen wir in Pfungstadt weitere Einschränkungen unserer, auch wasserwirtschaftlich wertvollen Naturgebiete im Norden hinnehmen. Nicht sehr grün von den Darmstädter Kollegen.

MZ, 18. November 2020

FDP sammelt mit

Pfungstadt beteiligt sich auch in diesem Jahr hat der kreisweiten Müllsammelaktion . Die FDP Pfungstadt ist auch dabei.

Quelle: Stadt Pfungstadt

Viele Organisationen und Vereine unterstützen uns auch in diesem Jahr. So haben sich der Angelsportverein und die Ahmadiyya-Gemeinde, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von SPD, CDU, FGL und FDP angemeldet, um die Umwelt vor unserer Haustür vom Müll zu befreien. Traditionell nehmen an dieser vorbildlichen Aktion immer auch die Jäger sowie Pfungstädter Bürgerinnen und Bürger teil. Treffpunkt für alle, die mitmachen möchten, ist am Samstag, 26.09.2020, um 08:30 Uhr, auf dem Parkplatz am Schwimmbad. Nach getaner Arbeit, gegen 12:30 Uhr, lädt die Stadt Pfungstadt alle Helferinnen und Helfer zu einer kleinen Schlussrast ein.

Patrick Koch, Pfungstädter Woche KW 35, Seite 11 https://www.plegge-medien.de/images/archiv/pew/pew_kw_39_2020.pdf

FDP-P, 24. September 2020

AC/DC

Ultranet – so heißt die neue Gleichstromverbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Rund 2.000 Megawatt elektrische Leistung kann die etwa 340 Kilometer lange Leitung übertragen. 

https://ultranet.amprion.net/

Schema eines Wechsel- / Gleichstrom Hybridhochspannungsmasts. Quelle: amprion

Der Abschnitt „A Riedestadt – Wallstadt“ der Maßnahme 02: Osterath-Philippsburg (HGÜ) der geplanten Nord-Süd Hochspannungsleitung Ultranet verläuft durch das Pfungstädter Gemeindegebiet. Hierbei sollen die bestehenden Strommasten und Leitungen im Westen unserer Stadt von einer reinen Wechselstromhochspannungsleitung (AC) zu einer sowohl Wechsel- als auch Gleichstromleitungen führenden Trasse (AC / DC) umgebaut werden.

Gegen den Umbau bzw. den streckenweise Neubau gibt es Bedenken, insbesondere wird über die möglichen bzw. notwendigen Abstände von Bebauung zu der Trasse diskutiert. Hochspannungsleitungen erzeugen magnetische Felder. Während Wechselstrom ein dynamisches magnetisches Wechselfeld erzeugt, bewirkt Gleichstrom ein statisches magnetisches Gleichfeld. Direkt unterhalb von 380kV Freileitung werden üblicherweise magnetische Flussdichten von etwa 50 Mikrotesla gemessen. Das statische Magnetfeld der Erde weist in Mitteleuropa ebenfalls eine Flussdichte von etwa 50 Mikrotesla auf. Ab einem seitlichen Abstand von 40 Metern zur Hochspannungsleitung sinkt die Flussdichte unter 10 Mikrotesla, also unter ein Fünftel der natürlichen Flussdichte das Erdmagnetfelds. Statische Magnetfelder werden als weniger kritisch bzw. belastend für Mensch um Umwelt betrachtet als Wechselfelder. Weitere Emissionen von Hochspannungsleitung sind Ozon und natürlich ein, ebenfalls räumlich schnell abnehmendes elektrisches Feld.

Auf der Positivseite des Umbaus dürfte die Konsolidierung der (zahlreichen) Stromtrassen im Pfungstädter Nordwesten stehen. Die Trasse über das Gewerbegebiet Nordwest wird durch den Umbau wohl entfallen bzw. zurückgebaut werden?

Wie geht es weiter? Zitat Amprion: „(Die) Bundes­netzagentur hat am 7. August 2019 einen Unter­suchungs­rahmen für die Plan­feststellung festgelegt. Voraussichtlich im 3. Quartal 2020 wird Amprion die Unterlagen vorlegen. Vorab informiert Amprion erneut die Träger öffentlicher Belange und Öffentlichkeit.“ Wir bleiben dran.

FDP-P 09. Juli 2020