Archiv der Kategorie: Umwelt und Klima

Brauerei kurz vor der Rettung

Am 16. Dezember 2019 stehen die Stadtverordneten in Pfungstadt vor einer großen Entscheidung. Es geht um nicht weniger als die Frage, ob die Pfungstädter Traditionsbrauerei mit 100 Mitarbeitern auch in Zukunft ein Aushängeschild unserer Stadt sein wird – oder ihre Pforten für immer schließt.

Eine schwerwiegende Entscheidung also, die in jedem Fall die Zukunft Pfungstadts bestimmen wird. Sollten die Stadtverordneten sich dafür entscheiden, dem Investor das Bauland für die zukünftig modernste Brauerei, die den Namen unserer Stadt weiter tragen wird, zu verkaufen, wird dies das Bild der Stadt nachhaltig verändern.

Zum Positiven, wie die FDP Pfungstadt meint: Ein neues Wohnquartier im Zentrum der Stadt, ein moderner Brauereibetrieb mit Eventcharakter im Süden. Ein für Pfungstadt wohl einmaliges Projekt, natürlich mit Risiken. Wird der Investor die Erwartungen erfüllen?

Diese Risiken, die untrennbar mit der Chance auf Millioneninvestitionen für Pfungstadt verbunden sind, müssen professionell untersucht, bewertet und minimiert werden. Schlagzeilen können bei der Risikobetrachtung nicht das einzige Kriterium sein. Die Faktenlage zu erfassen erfordert mehr als eine Presserecherche; dafür ist die Begleitung des Investitionsprozesse durch eine renommierte M&A Beratungsfirma notwendig, so wie das aktuell der Fall ist.

In den Fachausschüssen der StVV wurde die Frage bereits positiv bewertet.

MZ, 05. Dezember 2019

Modernste Brauerei der Welt

Visualisierung Brauereineubau auf Schwimmbadareal Pfungstadt

Visualisierung Brauereineubau auf Schwimmbadareal Pfungstadt

Die traditionsreiche Pfungstädter Brauerei ist an Ihrem derzeitigen Standort nicht mehr überlebensfähig.

Dieser Einsicht folgend wurde nach einem Zukunftskonzept gesucht – und ein Investor gefunden. Der Plan: Die Brauerei wird auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände in Pfungstadt neu aufgebaut und startet mit neuem, ambitioniertem Marken- und Marketingkonzept in die Zukunft. Dadurch wird das ehemalige Brauereigelände frei für die Entwicklung eines neuen attraktiven Wohnquartiers in Pfungstadt, natürlich die historischen Bauten erhaltend. Der Magistrat hat einem entsprechenden Eckpunktepapier zugestimmt und dieses der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung empfohlen.

Kein Licht ohne Schatten: Sollte die Stadtverordnetenversammlung dem Eckpunktepapier zustimmen, und damit den Verkauf des Schwimmbadgeländes auf den Weg bringen, ist natürlich eine Schwimmbadentwicklung dort nicht mehr möglich. Alternativen müssen neu untersucht, geplant und gefunden werden. Und: Ein Industriebetrieb ist auf den ersten Blick nicht die Idealbesetzung für ein weiter zu entwickelndes Sport- und Freizeitareal Süd.

Allerdings: Geplant ist tatsächlich, der neuen Brauereianlage einen Eventcharakter mitzugeben. Die Aussicht aus der „Sky-Lounge“ ist für den Investor ein nicht unerheblicher Standortfaktor. Erstaunlich für eine Industrieanlage aus traditionellem Blickwinkel; Ein tolles neues Konzept aus moderner Sicht, indem sich der Erhalt einer Traditionsmarke und von 100 Arbeitsplätzen mit dem Stadtentwicklungskonzept vereinbaren lassen, findet die FDP Pfungstadt.

Nicht zuletzt: Dank modernster Verfahrenstechnik wird der neue Standort emissionsärmer und damit umweltschonender arbeiten als der Vorgänger.

Wir suchen noch nach dem Haar in der Suppe, bis jetzt ohne Erfolg.

Update, 30. November 2019: Wir haben immer noch keine Haare gefunden, andere schon: Der von der Brauerei zusammen mit der renommierten, international tätigen M&A Beratungsfirma IMAP gefundene potentielle Investor soll nach Presseberichten „wenig zuverlässig“ sein (Echo). Schaut man sich die Meldungen genauer an, bleibt wenig substantielles übrig. Wir sind überzeugt, dass der Auswahlprozess bis jetzt professionell begleitet wurde. Sollte ein städtebaulicher Vertrag zustandekommen, so wird dieser von der Pfungstädter Verwaltung und externen Fachleuten intensiv geprüft, um das Risiko für die Stadt Pfungstadt so gering zu halten wie das eben möglich ist.

MZ, 27. November 2019

Klausurtagung 2019

Vom 23. bis 24. November 2019 findet die jährliche Klausurtagung der FDP-Fraktion der StVV Pfungstadt statt.

Die FDP-Pfungstadt diskutiert mit Gästen die folgenden Themen:

  • Stadtentwicklung Pfungstadt. SEG, Projekte, Ziele 2020, Wirtschaftsstandort Pfungstadt
  • Haushaltsplan Pfungstadt 2020: Sind die Schwerpunkte richtig gesetzt? Sind Entlastungspotentiale für die Bürger Pfungstadts vorhanden? Fortsetzung der Diskussion über Straßenbeiträge
  • Hessentag 2023 – Innovative Projekte
  • Zukunftsweisendes Mobilitätskonzept für Pfungstadt und in den angrenzenden Kreisen
  • Klimaschutz: Zielorientierte Politik statt Hysterie, Programmatische Aufstellung im neuen Klimaausschuss, Klimapolitische Veranstaltung der FDP – Pfungstadt

MZ, 19. November 2019

Ausschuss für Klimaschutz

Boris Nadj – Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz der StVV Pfungstadt

Die Stadtverordnetenversammlung Pfungstadt hat einen zusätzlichen Ausschuss gebildet.

Die konstituierende Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz fand am 06.11.2019 statt. Die FDP Pfungstadt wird vom stellvertretenden Vorsitzen der FDP Fraktion in der StVV und Beisitzer im Vorstand der FDP Pfungstadt Boris Nadj vertreten.

Die Interessen einer vernünftigen Klimaschutzpolitik in einer ideologisch und emotional überhitzten öffentlichen Debatte zu vertreten ist keine leichte Aufgabe für Boris. An aufgeregten und aktivistischen Anträgen zum Thema herrscht kein Mangel – wohl aber an wirksamen und nachhaltigen Konzepten.

Der Blick in die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 18.11.2019 zeigt, wie dringend notwendig eine Versachlichung und Konsolidierung die Behandlung des Themas Klimaschutz in Pfungstadt ist. Nicht die Zahl der Anträge zum vermeintlichen Schutz des Klimas ist relevant – es kommt auf den Inhalt an.

Von reiner Symbolpolitik, wie etwa der Forderung in Pfungstadt den Klimanotstand auszurufen, halten wir ebenfalls nichts. Konkrete Maßnahmen, wie die Sicherstellung zukünftiger Mobilität in Kreis und Kommune durch innovative Konzepte sind der FDP Pfungstadt wichtig.

MZ, 12. November 2019

Mobilität

Individuelle Mobilität ist einer der Grundpfeiler einer freien Bürgergesellschaft. Mit zunehmender Verkehrsdichte und vor dem Hintergrund globaler Emissionsprobleme müssen neue Konzepte erdacht und umgesetzt werden. In einem gemeinsamen Positionspapier haben die FDP Darmstadt und die FDP Landkreis Darmstadt-Dieburg fortschrittliche Ideen zusammengefasst: Handlungsleitfaden für eine zukunftsorientierte Mobilitätspolitik von Stadt und Kreis“

Jürgen Lilge – Vorstandsmitglied FDP Pfungstadt und FDP Landkreis Darmstadt-Dieburg

Andreas Schulte – Vorstandsmitglied FDP Pfungstadt und FDP Darmstadt-Dieburg

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Papier enthält wichtige Anregungen für ein modernes Mobilitätskonzept, auch und insbesondere für Pfungstadt: Hier ein Ausszug aus dem Leitfaden:

  • Taktverdichtungen auf der Pfungstadt-Bahn
  • Prüfung der Möglichkeiten zur Verlängerung der S3 nach Pfungstadt
  • Aufbau digitaler, integrierter Mobilitätsplattformen (etwa über mobilityinsight) zur besseren Verknüpfung der Nutzung von Bus und Bahn mit E-Bikes, Scootern oder Taxis.
  • Abbau von Barrieren und Markteintrittshürden für innovative Anbieter, etwa durch die maschinenlesbare Zurverfügungstellung öffentlicher Verkehrsdaten im Rahmen einer Open-Data-Strategie
  • Aufbau digitaler Ride-Sharing-Konzepte und Ride-Hailing-Konzepten, besonders für die stadtnahen Zonen des Umlandes und die Nachtrandstunden

Diese Anregungen aus dem Kreis betrachten wir als Blaupause für ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept für Pfungstadt.

MZ, 06.11.19

Innovation statt Verbote

Die FDP Bundestagsfraktion meint:

Nein zum generellen Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Eine solche Forderung ist typisch irrationale Verbotspolitik der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion. Dynamische Tempolimits, die sich an Gefahren wie Nässe oder Verkehrsaufkommen orientieren machen hingegen Sinn. Deshalb müssen wir unter anderem mit modernen Verkehrsleitsystemen für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Oliver Luksic, MdB „.

Dem stimmen wir zu. Verbote und Einschränkungen sind keine zukunftsorientierte Politik. Wir müssen schneller werden, nicht langsamer.

MZ, 07.10.19

Klimakonsens

„Für uns Freie Demokraten steht nicht zur Debatte, ob ein wirksamer Klimaschutz stattfinden muss. Über das Wie müssen wir uns parteiübergreifend und konstruktiv verständigen.“

Linda Teuteberg

Die FDP Pfungstadt meint: Der verantwortungsvolle Umgang mit unserem Ökosystem ist aufgrund zunehmender Industrialisierung und Weltbevölkerung wichtiger denn je. Wir unterstützen die Forderung nach einem Klimakonsens der FDP:

„Wir können diese Herausforderung nur gemeinsam meistern – parteiübergreifend und mit gesellschaftlicher Akzeptanz. Und wir müssen sie meistern, denn es geht um das Wohlergehen künftiger Generationen. Daher begrüßen wir den Vorschlag der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, einen nationalen Klimakonsens herzustellen. Wir müssen jetzt gemeinsam die Pflöcke für einen umfassenden Klimaschutz einschlagen und die notwendigen Konsequenzen ziehen. …..Wir sind der Überzeugung, dass auch beim Klimaschutz marktwirtschaftliche Instrumente am treffsichersten und vielversprechendsten wirken. Nicht, weil die Freien Demokraten schmerzhafte Entscheidungen scheuen, sondern weil wir wissen: Der Staat ist nicht der bessere Klimaschützer. Er muss den Weg für einen wirksamen Klimaschutz ebnen, indem er Anreize schafft und technischen Fortschritt fördert. Er muss auch die Ziele, auf die sich in Paris geeinigt wurde, einhalten und kontrollieren. Aber er darf nicht vorschreiben, auf welche Weise wir sie zu erreichen haben.“

19.09.2019

Dieselverbots Wahn stoppen

Die aktuelle Diesel Hysterie nützt niemandem, weder der Umwelt noch dem Bürger. Wird der Verbotsunfug nicht gestoppt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir uns auch in Pfungstadt über Verbote und Enteignung freuen dürfen. Daher unterstützen wir die Initiativen der FDP Bundestagsfraktion zur Anpassung der Grenzwerte und Anpassung der Messmethoden.

Memento te hominem esse

Die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt ist für die FDP in Pfungstadt eines der wichtigsten politischen Ziele. Mit dem aktuellen Verbotsaktionismus in Berlin und Brüssel kommt man natürlich der Lösung von globalen Problemen keinen Schritt näher – im Gegenteil: Die Suche nach vernünftigen und nachhaltigen Lösungen wird verhindert.

Energiewende

Christian Linder hat recht. Zulange haben wir die Umweltpolitik Ideologen überlassen, die mit Windrädchenspielchen und politischer Einfallslosigkeit zwar zu mehr Bürokratie und Steuern beigetragen haben, aber keine nachhaltigen Konzepte entwickeln konnten. Die FDP fordert zum Umdenken auf.

Wir brauchen ein neues Denken in der Klimapolitik und bei der Energiewende. Den Weg zu Klimazielen müssen wir mit Ideenwettbewerb und Technologie bestreiten, nicht mit Verboten, Quoten und Subventionen. CL

Gepostet von Christian Lindner am Freitag, 2. November 2018