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Zukunft der Brauerei

Pfungstädter Brauerei – Quelle: Wikipedia

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens ist es der Pfungstädter Brauereigesellschaft laut Pressemitteilung gelungen, Investoren bzw. Partner zu finden:

PFUNGSTADT, 10. JULI 2020. Das Brauereiareal in der Innenstadt von Pfungstadt soll verkauft werden. Diese Woche wurde ein entsprechender Kaufvertrag unterschrieben, über den die 97 Gesellschafter der Pfungstädter Brauerei nun zu entscheiden haben. Der Käufer plant den Bau eines attraktiven Wohnquartiers. Daneben laufen konkrete Verhandlungen mit einem Brauereiinvestor, der die Pfungstädter Brauerei übernehmen will, die sich seit Juni 2020 im Schutzschirmverfahren befindet.

Quelle: Pressemitteilung vom 10.07.2020 https://www.pfungstadt.de/sites/default/files/fileattach/pressemitteilung-pfungstaedter.pdf

Natürlich freut mich / die FDP Pfungsatdt das. Und auf den ersten Blick scheint das ja auch wirklich eine attraktive Lösung zu sein. Pfungstadt bekommt beides: Ein neues Wohnquartier und weiterhin eine Brauerei die, hoffentlich, weiter den Namen unserer Stadt trägt.

Aber die Frage sei erlaubt: Ist das ein Phyrrussieg? Wie kann eine, dann ja wohl deutlich kleinere Brauerei aussehen? Bestimmt schön in den Augen des Pfungstädter Biergenießers. Wohl weniger attraktiv aus dem Blickwinkel der ehemals bis zu 100 Mitarbeitern, den Wirtschaftsfaktor einer „großen“ Brauerei in unserer Stadt.

Ja, ich trauere der verpassten Chance nach, das neue Wohnquartier entwickeln zu können UND eine wirtschaftsstarke Brauerei am Standort des ehemaligen Schwimmbads zu realisieren. Es hat nicht funktioniert, ok, Strich drunter. Aber, man sollte aus seinen Fehlern lernen. In der Diskussion um Investor Krück zeigte Pfungstadt sein unschönes, kleinbürgerliches, ängstliches und provinzielles Gesicht. Verleumdung, ungerechfertigte persönliche Angriffe, Angst vor mutigen Schritten, irrationales und unkreatives Festhalten an Anachronismen.

Pfungstadt kann besser. Sorry für die schlechte Grammatik. Ich weiß, das in unserer Stadt mehr Potential liegt, das wir als Bürger dieser Stadt bereit und in der Lage sind uns der damit einhergehenden Verantwortung zu stellen. Da bin ich sicher. Ich hoffe, wenn das nächste mal ein Investor an die Stadttore klopft, dass er mit offenen und in die Zukunft blickenden Gesichtern empfangen wird. Also mit dem wahren Gesicht unserer Stadt Pfungstadt. In der Stimmung, in er auch Justus Ulrich 1855 aufbrach, als er als junger Braumeister den Grundstein für eine großartige Brauerei und eine mehr als 100 jährige Erfolgsgeschichte legte. Das hätte er nicht geschafft, wenn er sich nur mit Artikeln des Darmstädter Echos beschäftigt hätte.

Ich wünsche der Brauereigesellschaft alles erdenklich Gute für die nächsten Schritte und freue mich auf ein neues Wohnquartier.

Mathias Zeuner, 15. Juli 2020

Chance verpasst

Die Pfungstädter Brauerei befindet sich im Insolvenzverfahren.

Die Pfungstädter Brauerei soll im Schutzschirmverfahren saniert werden. Das hat das Amtsgericht Darmstadt auf Antrag von Hessens größter Privatbrauerei beschlossen, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit durch Umsatzeinbrüche in der Coronakrise abzuwenden. Der Betrieb wird mit allen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fortgeführt und von einem gerichtlich bestellten Sachwalter überwacht.

ZIP-Online

Das die Pfungstädter Brauerei auf Investorensuche ist, ist ja nicht neu. Nachvollziehbar ist auch, dass die Coronakrise wohl nicht hilfreich bei der notwendigen Steigerung von Umsatz und dem Erreichen der Gewinnzone für die Brauereigesellschaft war. Und dass das Finden eines Investors zum Weiterführen des Unternehmens im hart umkämpften Getränkemarkt keine leichte Aufgabe war und sein wird, auch das ist bekannt.

Es gehört aber auch zum Gesamtbild zu sagen, dass es mit Investor Krück zumindest einen Interessenten für die Sanierung der Brauerei gab. Und obwohl die Gründe, warum Investor Krück und die Brauereigesellschaft sich nicht auf einen Deal einigen konnten, natürlich nicht bekannt sind: Die mutlose, zukunfts- und investorenfeindliche öffentliche Diskussion um den Brauereineubau auf dem ehemaligen Pfungstädter Schwimmbadgelände hat natürlich einen Einfluss darauf gehabt, dass eines der Wahrzeichen Pfungstadts nun da steht: Am Abgrund.

Wir wünschen nun der Brauereigesellschaft viel Erfolg beim Ringen um eine Rettung der Brauerei und für die Zukunft Pfungstadts eine öffentliche Debatte die mutig nach vorne orientiert ist und sich nicht in endlosen Schleifen um die Vergangenheit dreht. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

FDP-P 12. Juni 2020

Brauerei ?

Die Spectrum Invest mit Investor Krück hat sich aus den Verhandlungen mit der Pfungstädter Brauerei zum Kauf und Neubau der Brauerei zurückgezogen. Schade, denn der geplante Neubau auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände Pfungstadts wäre aus unserer Sicht eine gute Lösungen gewesen.

Über die Gründe des Rückzugs des Investors kann nur spekuliert werden. Natürlich wäre aus unserer Sicht ein insgesamt investorenfreundlicheres und zukunftsorientierteres politisches Klima in Pfungstadt bei den Verhandlungen bestimmt nicht schädlich gewesen. Zwar wurde die Neubau-Lösung politisch durch die mehrheitliche Zustimmung der StVV zum Eckpunktepapier im Dezember 2019 unterstützt. Die dann aber folgenden öffentlichen und eben auch politisch motivierten „Kampagnen“ gegen den Schwimmbadverkauf und den Brauereineubau, die von den Medien allzu leichtfertig für den eigenen Vorteil und zum Schaden für Pfungstadt genutzt wurden, waren eben nicht hilfreich, um den besten Weg für Pfungstadt zu finden.

Nun bleibt es die Aufgabe der Brauereibesitzer, ein zukunftsfähiges Betriebsmodell für den Pfungstädter Traditionsbetrieb zu finden. Ob und wie das, zumal am aktuellen Standort der Brauerei gelingt, ist fraglich. Wir sind gespannt welche Ideen es zum Weiterbetrieb gibt.

Ein Verschwinden der Pfungstädter Brauerei, eine Einstellung des Brauereibetriebs würden wir bedauern.

MZ, 10. März 2020

Kommentar: Pfungstädter Brauerei

Die FDP Pfungstadt hat sich in der StVV am 16.12.2019 dazu entschieden, dem Eckpunktepapier zum möglichen Verkauf des ehemaligen Pfungstädter Schwimmbadareals an einen Brauereiinvestor zuzustimmen. Wir haben dies getan, nachdem wir uns intensiv mit den Hintergründen auseinandergesetzt haben und die Vor-und Nachteile eines möglichen Verkaufs und den dann folgenden Neubau einer modernen Brauerei auf dem Gelände bewertet haben. Wir waren, und sind es immer noch, der Meinung, dass ein solcher Neubau, ein Umzug der Pfungstädter Brauerei in das südliche Sport-und Freizeitareal in Pfungstadt und eine dem folgende Quartiersentwicklung am dann ehemaligen Standort der Pfungstädter Brauerei im besten Sinne Pfungstadts ist.

Und wir haben die schwierige und weitreichende Entscheidung im Dezember 2019 getroffen, wissend, wie der weitere Ablauf sein würde: Nachdem das Eckpunktepapier, ein „Letter of intent“, also eine Absichtserklärung der Stadt, entschieden wurde, begannen die Vorbereitungen für die eigentlichen Verhandlungen, ob die Brauereigesellschaft und der mögliche Investor Krück sich einigen, einen Vertrag aushandeln und diesem zustimmen. Sollte es zu einer Einigung kommen, den Wunsch enthaltend, einen Brauereineubau auf dem ehemaligen Schwimmbadareal vornehmen zu wollen, so würde der Verkauf dieses Grundstücks dann selbstverständlich wieder Gegenstand einer politischen Entscheidung im Magistrat und in der StVV als oberster Souverän der Pfungstädter Stadtpolitik sein.

Selbstverständlich wissend also, dass ein Letter of intent noch kein Kaufvertrag ist. Dass es durchaus möglich ist, dass sich die Brauereigesellschaft und der von ihr ausgewählte Wunschinvestor Krück nicht einigen. Ebenfalls in Betracht ziehend, dass Herr Krück mit den von der Stadt vorzugebenden Konditionen des Kaufvertrags nicht einverstanden sein könnte. Und in diesem Fall eben kein Kaufvertrag mit der Brauerei und auch kein Kauf bzw. Verkauf des Schwimmbadareals erfolgen würde. Und natürlich auch einkalkulierend, dass im Rahmen einer solchen Vertragsgestaltung es sich durchaus herausstellen kann, dass der Investor dann doch nicht so potent, finanziell so gut aufgestellt ist, wie er zu Beginn behauptet hat.

In diesem Stadium der Prüfung, der Vertragsverhandlungen und Gestaltung befinden wir uns gerade. Wir sind gespannt, wie diese ausgeht. Denn: weder die FDP Pfungstadt, noch der Magistrat mit seinem Vorstand, dem Bürgermeister Pfungstadts, noch die Stadtverwaltung, noch irgendeine andere Partei in der StVV Pfungstadt haben einen Einfluß auf die Verhandlungen zwischen Investoren und der Brauereigesellschaft. Es ist die Pflicht, aber auch das Recht der Brauereigesellschaft, sich ihren Wunschinvestor auszusuchen. Die FDP Pfungstadt ist eine Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft. In der es selbstverständlich zuläßig ist, dass Verkäufer und Wirtschaftstreibende nach dem maximalen Gewinn, nach ihrem maximalen Vorteil streben und sich Ihren Käufer selbst aussuchen

Natürlich und ebenso selbstverständlich darf dies nicht auf Kosten der Allgemeinheit erfolgen. Und an dieser Stelle, bei der Frage ob die Stadt Pfungstadt das ehemalige Schwimmbadareal verkaufen und dort der Errichtung einer neuen Brauerei zustimmen soll oder nicht, hier haben die Bürger und Ihre Vertreter in den politischen Gremien und die Verwaltungsorgane Pfungstadts selbstverständlich die Entscheidungshoheit. Und an dieser Stelle darf dann wiederum die Stadt Pfungstadt entscheiden, ob und an wen Sie ihre Grundstücke, in diesem Fall das ehemalige Schwimmbadareal verkauft. Und ebenso selbstverständlich ist es, dass man sich in so einem Fall auf Geschäftspartner einläßt, von denen zu erwarten ist, dass sie ihre eingegangenen Verpflichtungen dann auch erfüllen. Genauso wie man sich im Vorfeld der Entscheidung informieren muß. Sich als politischer Entscheidungsträger darüber klar werden muß, ob man alle notwendigen Informationen zum Fällen einer Entscheidung hat oder nicht.

Nun ist es also kein Wunder, dass in dieser Phase der Vertragsverhandlungen und Entscheidungsfindung alle nur irgendwie verfügbaren Informationen gesammelt, ausgewertet und vor allem bewertet werden. So wie wir das ja gerade in der öffentlichen Diskussion, in der Presse und in sozialen Medien erleben. Das ist völlig in Ordnung. Aber man sollte doch, auch in einer aufgeheizten Debatte, zwischen Behauptung, Meinungen und belegbaren Tatsachen unterscheiden.

Die FDP Pfungstadt, wir, stehen dazu, dass es richtig war, dem Eckpunktepapier zuzustimmen. Wir hoffen, dass es zu einem Erhalt der Pfungstädter Brauerei auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände und dem Bau eines neuen Wohnquartiers auf dem dann ehemaligen Gelände der Brauerei kommt. Sollte das nicht der Fall sein, sollten sich Brauerei und Investor nicht einigen, sollte es neue Erkenntnisse geben, die gegen einen Verkauf des Schwimmbadareals sprechen, dann werden wir einem solchen Verkauf auch nicht zustimmen. Dann suchen wir nach einem Weg, wie wir den Erhalt der Brauerei an ihrem jetzigen Standort politisch unterstützen können. Und wenn auch das nicht möglich ist, hoffen wir auf eine neues Wohnquartier in Pfungstadt und ändern unsere Trinkgewohnheiten. Letzteres würden wir dann tatsächlich bedauern.

Mathias Zeuner, 02. Februar 2020

Keine Überraschung

Pressemitteilung: Stellungnahme FDP Pfungstadt zum angeblich neuen Investor Pfungstädter Brauerei

Die FDP Pfungstadt trifft Entscheidungen auf der Basis von nachprüfbaren Informationen. So, wie wir auch dem Eckpunktepapier zur Brauereinentwicklung auf dem Schwimmbadareal zugestimmt haben.

Dafür, dass es nun plötzlich einen weiteren Investor geben soll, der in der Lage wäre, die Pfungstädter Brauerei an ihrem derzeitigen Standort zu erhalten, liegen uns keinerlei Beweise vor. Mag sein, dass es Personen gibt, die von sich behaupten, dies tun zu können – diese müssen ihre Behauptungen zunächst vor der Pfungstädter Brauereigesellschaft, den Eigentümern der Brauerei und dem beauftragten Wirtschaftsberatungsunternehmen IMAP darlegen und diese von Ihrem Konzept überzeugen.

Reine Behauptungen sind für uns nicht ausreichend, um als Grundlage für politisch richtungsweisende Entscheidungen für Pfungstadt zu dienen.

Siehe auch: Stellungnahme FDP Pfungstadt Pfungstädter Woche KW 04  und  Stellungnahme des Bürgermeisters

FDP-P, 21. Januar 2020

Eckpunktepapier beschlossen

In der Stadtverordnetenversammlung Pfungstadt wurde am 16.12.19 mit 16 zu 10 Stimmen das Eckpunktepapier zur Brauereientwicklung beschlossen. Die FDP Fraktion stimmte in der namentlichen Abstimmung geschlossen für das Papier. Übersicht Stimmabgabe: 16 dafür (6 SPD, 3 CDU, 2 FGL, 3 FW, 2 FDP) , 10 dagegen (8 UBP, 1 SPD, 1 CDU), 5 Enthaltungen (1 SPD, 2 CDU, 2 FGL).

Damit ist der Weg frei für die Vertragsverhandlungen zum Verkauf der Brauerei und des Schwimmbadareals, dem anschließenden Neubau der Brauerei und für die wichtige städtebaulichen Entwicklung auf dem dann ehemaligen Brauereigelände.

Eine gute Entscheidung, aber auch eine schwierige. Es wurde vor und auch während der Sitzung heftig und lautstark um den richtigen Weg für Pfungstadt gestritten. Investor Krück hatte sich im Vorfeld persönlich zu seinen Plänen und natürlich auch zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert, diese als haltlos beschrieben. Eine zusätzliche Recherche zu den Hintergründen des geplanten Verkaufs der Brauerei wurde vom Ältestenrat der StVV veranlasst und von Rechtsanwalt Ralf Krier von den Freien Wählern federführend durchgeführt und in der Sitzung vorgestellt, ebenso wie die daraus resultierenden Änderungen des anschließend beschlossenen Eckpunktepapiers. Die notwendigerweise vorhandenen Risiken für die Stadt Pfungstadt wurden so minimiert.

Das Eckpunktepapier wurde so zu einem großen Schritt in die richtige Richtung für Pfungstadt

MZ, 17.Dezember 2019

Läßt sich die Brauerei auf einen Betrüger ein?

Am Montag, den 16.12.2019 sind die Stadtverordneten in Pfungstadt aufgefordert, über das Eckpunktepapier zum Neubau der Brauerei und zum Verkauf des Schwimmbadareals abzustimmen.

Auch wenn dies nur ein „letter of intent“ ist – die Entscheidung ist richtungsweisend. Würde das Papier am Montag abgelehnt, hätte Pfungstadt wohl kaum noch eine Chance auf Erhalt der Brauerei.

Derweil werden die Zweifel an der Seriosität des Investors größer. Im Darmstädter Echo wird dieser inzwischen öffentlich als Betrüger dargestellt, siehe Artikel vom 09.12.19. Allerdings werden nach wie vor nur Behauptungen aufgestellt. Quellen, Namen, Belege – all das fehlt. Auch nicht gerade seriös.

Wir stellen natürlich auch eigene Nachforschungen an, inzwischen mit professioneller juristischer Unterstützung.

MZ, 11. Dezember 2019

Brauerei kurz vor der Rettung

Am 16. Dezember 2019 stehen die Stadtverordneten in Pfungstadt vor einer großen Entscheidung. Es geht um nicht weniger als die Frage, ob die Pfungstädter Traditionsbrauerei mit 100 Mitarbeitern auch in Zukunft ein Aushängeschild unserer Stadt sein wird – oder ihre Pforten für immer schließt.

Eine schwerwiegende Entscheidung also, die in jedem Fall die Zukunft Pfungstadts bestimmen wird. Sollten die Stadtverordneten sich dafür entscheiden, dem Investor das Bauland für die zukünftig modernste Brauerei, die den Namen unserer Stadt weiter tragen wird, zu verkaufen, wird dies das Bild der Stadt nachhaltig verändern.

Zum Positiven, wie die FDP Pfungstadt meint: Ein neues Wohnquartier im Zentrum der Stadt, ein moderner Brauereibetrieb mit Eventcharakter im Süden. Ein für Pfungstadt wohl einmaliges Projekt, natürlich mit Risiken. Wird der Investor die Erwartungen erfüllen?

Diese Risiken, die untrennbar mit der Chance auf Millioneninvestitionen für Pfungstadt verbunden sind, müssen professionell untersucht, bewertet und minimiert werden. Schlagzeilen können bei der Risikobetrachtung nicht das einzige Kriterium sein. Die Faktenlage zu erfassen erfordert mehr als eine Presserecherche; dafür ist die Begleitung des Investitionsprozesse durch eine renommierte M&A Beratungsfirma notwendig, so wie das aktuell der Fall ist.

In den Fachausschüssen der StVV wurde die Frage bereits positiv bewertet.

MZ, 05. Dezember 2019

Modernste Brauerei der Welt

Visualisierung Brauereineubau auf Schwimmbadareal Pfungstadt

Visualisierung Brauereineubau auf Schwimmbadareal Pfungstadt

Die traditionsreiche Pfungstädter Brauerei ist an Ihrem derzeitigen Standort nicht mehr überlebensfähig.

Dieser Einsicht folgend wurde nach einem Zukunftskonzept gesucht – und ein Investor gefunden. Der Plan: Die Brauerei wird auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände in Pfungstadt neu aufgebaut und startet mit neuem, ambitioniertem Marken- und Marketingkonzept in die Zukunft. Dadurch wird das ehemalige Brauereigelände frei für die Entwicklung eines neuen attraktiven Wohnquartiers in Pfungstadt, natürlich die historischen Bauten erhaltend. Der Magistrat hat einem entsprechenden Eckpunktepapier zugestimmt und dieses der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung empfohlen.

Kein Licht ohne Schatten: Sollte die Stadtverordnetenversammlung dem Eckpunktepapier zustimmen, und damit den Verkauf des Schwimmbadgeländes auf den Weg bringen, ist natürlich eine Schwimmbadentwicklung dort nicht mehr möglich. Alternativen müssen neu untersucht, geplant und gefunden werden. Und: Ein Industriebetrieb ist auf den ersten Blick nicht die Idealbesetzung für ein weiter zu entwickelndes Sport- und Freizeitareal Süd.

Allerdings: Geplant ist tatsächlich, der neuen Brauereianlage einen Eventcharakter mitzugeben. Die Aussicht aus der „Sky-Lounge“ ist für den Investor ein nicht unerheblicher Standortfaktor. Erstaunlich für eine Industrieanlage aus traditionellem Blickwinkel; Ein tolles neues Konzept aus moderner Sicht, indem sich der Erhalt einer Traditionsmarke und von 100 Arbeitsplätzen mit dem Stadtentwicklungskonzept vereinbaren lassen, findet die FDP Pfungstadt.

Nicht zuletzt: Dank modernster Verfahrenstechnik wird der neue Standort emissionsärmer und damit umweltschonender arbeiten als der Vorgänger.

Wir suchen noch nach dem Haar in der Suppe, bis jetzt ohne Erfolg.

Update, 30. November 2019: Wir haben immer noch keine Haare gefunden, andere schon: Der von der Brauerei zusammen mit der renommierten, international tätigen M&A Beratungsfirma IMAP gefundene potentielle Investor soll nach Presseberichten „wenig zuverlässig“ sein (Echo). Schaut man sich die Meldungen genauer an, bleibt wenig substantielles übrig. Wir sind überzeugt, dass der Auswahlprozess bis jetzt professionell begleitet wurde. Sollte ein städtebaulicher Vertrag zustandekommen, so wird dieser von der Pfungstädter Verwaltung und externen Fachleuten intensiv geprüft, um das Risiko für die Stadt Pfungstadt so gering zu halten wie das eben möglich ist.

MZ, 27. November 2019