Germania und Stadtentwicklung

Die Umsiedlung des RSV Germania aus dem Industriegebiet wird aus städtebaulicher Sicht schon länger diskutiert und erhält nun mit dem geplanten Brauereineubau neue Dringlichkeit.

Die aktuell in den politischen Gremien diskutierte Variante eines Umzugs des RSV Germania 03 e.V. in das Sport- und Freizeitgelände Süd hält die FDP-Pfungstadt nicht für die einzige, auch nicht unbedingt für die optimale Variante.

Die Fraktion der FDP Pfungstadt regt an, die Gespräche zwischen RSV und TSV Pfungstadt wieder aufzunehmen – eine Zusammenführung beider Vereine können wir uns vorstellen, zum gegenseitigen Vorteil beider ebenso, wie zur Optimierung der städtebaulichen Ordnung und der Konsolidierung der Vereinsarbeit in Pfungstadt. Wichtig für uns: Die Entscheidung liegt bei den Vereinen, beim RSV. Die Politik, die Verwaltung sollte zu den Gesprächen anregen, diese ggf. moderieren.

Unser Mitglied Christian Kast meint hierzu: 

Die Unabhängigkeit der RSV Germania 03 Pfungstadt darf nicht genommen werden. Der Verein ist verhandlungsbereit und steht einem Umzug nicht im Weg. Selbstverständlich muss der Spielbetrieb gesichert werden! Bei dem freiwerdenden derzeitigen Areal im Herzen von Pfungstadt (dem Brauereigelände) handelt es sich wie Herr Lilge (im Darmstädter Echo) richtig feststellt um ein Filetstück an seltenem Baugebiet. Hier sollten sich alle Fraktionen ihrer Verantwortung bewusst sein und die richtige Lösung für das Areal finden. Wie Herr Lilge ebenfalls richtig feststellt, muss, wenn auf dem derzeitigen Areal der Brauerei ein Wohngebiet entsteht, die Verkehrsbelastung durch LKW so gering wie möglich gehalten werden. Ein starkes Argument für einen Brauereineubau im Industriegebiet.

FDP Pfungstadt, Christian Kast

FDP-P, 24. Januar 2021