Modernste Brauerei der Welt

Visualisierung Brauereineubau auf Schwimmbadareal Pfungstadt

Visualisierung Brauereineubau auf Schwimmbadareal Pfungstadt

Die traditionsreiche Pfungstädter Brauerei ist an Ihrem derzeitigen Standort nicht mehr überlebensfähig.

Dieser Einsicht folgend wurde nach einem Zukunftskonzept gesucht – und ein Investor gefunden. Der Plan: Die Brauerei wird auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände in Pfungstadt neu aufgebaut und startet mit neuem, ambitioniertem Marken- und Marketingkonzept in die Zukunft. Dadurch wird das ehemalige Brauereigelände frei für die Entwicklung eines neuen attraktiven Wohnquartiers in Pfungstadt, natürlich die historischen Bauten erhaltend. Der Magistrat hat einem entsprechenden Eckpunktepapier zugestimmt und dieses der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung empfohlen.

Kein Licht ohne Schatten: Sollte die Stadtverordnetenversammlung dem Eckpunktepapier zustimmen, und damit den Verkauf des Schwimmbadgeländes auf den Weg bringen, ist natürlich eine Schwimmbadentwicklung dort nicht mehr möglich. Alternativen müssen neu untersucht, geplant und gefunden werden. Und: Ein Industriebetrieb ist auf den ersten Blick nicht die Idealbesetzung für ein weiter zu entwickelndes Sport- und Freizeitareal Süd.

Allerdings: Geplant ist tatsächlich, der neuen Brauereianlage einen Eventcharakter mitzugeben. Die Aussicht aus der „Sky-Lounge“ ist für den Investor ein nicht unerheblicher Standortfaktor. Erstaunlich für eine Industrieanlage aus traditionellem Blickwinkel; Ein tolles neues Konzept aus moderner Sicht, indem sich der Erhalt einer Traditionsmarke und von 100 Arbeitsplätzen mit dem Stadtentwicklungskonzept vereinbaren lassen, findet die FDP Pfungstadt.

Nicht zuletzt: Dank modernster Verfahrenstechnik wird der neue Standort emissionsärmer und damit umweltschonender arbeiten als der Vorgänger.

Wir suchen noch nach dem Haar in der Suppe, bis jetzt ohne Erfolg.

Update, 30. November 2019: Wir haben immer noch keine Haare gefunden, andere schon: Der von der Brauerei zusammen mit der renommierten, international tätigen M&A Beratungsfirma IMAP gefundene potentielle Investor soll nach Presseberichten „wenig zuverlässig“ sein (Echo). Schaut man sich die Meldungen genauer an, bleibt wenig substantielles übrig. Wir sind überzeugt, dass der Auswahlprozess bis jetzt professionell begleitet wurde. Sollte ein städtebaulicher Vertrag zustandekommen, so wird dieser von der Pfungstädter Verwaltung und externen Fachleuten intensiv geprüft, um das Risiko für die Stadt Pfungstadt so gering zu halten wie das eben möglich ist.

MZ, 27. November 2019